In der Übersicht sehen Sie die verschiedenen möglichen Zahnfehlstellungen grafisch dargestellt. Eine Kombination mehrerer Fehlstellungen ist möglich.

Zur Beurteilung der Fehlstellung werden weitere Kriterien herangezogen (Gesichtsprofil, Dicke der Weichteile, Knochenaufbau, durch Unfall oder Krankheit bedingte Veränderungen, Karies oder Parodontose etc.).

Die Korrektur hat das Ziel, Harmonie herzustellen

  • in den Zahnreihen,
  • zwischen den oberen und den unteren Zähnen und
  • zwischen den Zähnen und den Weichgeweben (Lippen, Zunge und Wangen).

Da dieser 3. Punkt oft die Ursache für die Zahnfehlstellung ist, gilt ihm besondere Aufmerksamkeit.

Für die meisten Korrekturen gibt es verschiedene Wege. Ihr TOM-Kieferorthopäde wird Sie ausführlich beraten.

Kieferorthopädische Korrekturen beanspruchen Zeit, sind manchmal unangenehm und kosten Geld. Trotzdem gibt es gute Gründe, sich für eine kieferorthopädische Behandlung zu entscheiden.

Die Ästhetik, weil schöne gerade Zähne und ein gewinnendes Lächeln heute einen hohen Stellenwert haben. Weil sie das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit steigern, während Zahnfehlstellungen zu Hemmungen und Kontaktscheu führen können.

Die Prophylaxe, weil zu eng und schief stehende Zähne oft schwer zu reinigende Schlupfwinkel für bakterielle Beläge wie Plaque und Zahnstein bilden. Das erhöht das Risiko, an Karies oder Parodontitis zu erkranken.

Die Sprache, weil falsch stehende Oberkiefer-Frontzähne zu sprachlichen Problemen wie Lispeln beitragen können.

Der Leistungsverlust, weil ein gestörter Zusammenbiss die Kaufunktion beeinträchtigt, was sich negativ auf den Verdauungstrakt auswirken kann. Die Fehlstellung kann auch zu einer Überlastung der Zähne und Kiefergelenke führen und dadurch Gesichts- und Kopfschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus) sowie Verspannungen auslösen.

Für die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen sind Sie bei TOM-Kieferorthopäden an der richtigen Adresse. Lernen Sie die wichtigsten Behandlungsgeräte kennen.

Herausnehmbare Spangen.

Für kleinere Korrekturen innerhalb der Zahnreihen wird mit Spangen gearbeitet, die entfernt werden können (Essen, Küssen, Zahnreinigung). Diese Geräte werden individuell aus Kunststoff hergestellt und durch metallene Halteelemente an den Zähnen fixiert. Eingebaute Schrauben, Federn oder sonstige elastische Elemente bewegen die Zähne in die geplante Position.

Bei ungünstiger Lage der Kiefer zueinander kommen aus einem Stück hergestellte Geräte wie Bionatoren und Aktivatoren zum Einsatz. In diese Geräte wird mit beiden Kiefern eingebissen, die Korrektur basiert auf zwei Wirkungsmechanismen:

  • Die veränderte Lage des Unterkiefers führt zu Veränderungen im Wachstum und zu gezielten Zahnbewegungen.
  • Durch das Tragen des Gerätes wird die Atmung durch den Mund erschwert und der (kompetente) Lippenschluss trainiert, ebenso wie die Atmung durch die Nase.

Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, auch ausgedehnte Fehlstellungen der Zähne mittels hauchdünner, glasklarer Kunststoffspangen (ohne Metallelemente) sehr gezielt zu korrigieren. Diese Spangen sind praktisch nicht sichtbar und daher gerade für erwachsene Personen oftmals die ideale Lösung.

Festsitzende Spangen.

Die als festsitzend bezeichneten Geräte bestehen meist aus Teilen, die an den Zähnen mittels Zement oder Composite-Kleber fixiert sind, sowie elastischen Drahtelementen, die vom Kieferorthopäden entfernt, ausgetauscht, bearbeitet und wieder eingesetzt werden können.

Zu den festsitzenden Geräten gehören die bekannte «Plättlispange», aber auch weniger bekannte Geräte wie das Herbstscharnier oder das Pendulum.

Die Plättlispange kann auf der Aussenseite der Zähne oder unsichtbar auf der Innenseite (Lingualtechnik) angebracht werden. Die aufgeklebten Teilchen bestehen aus Metall, Keramik oder Kunststoff.

Mit diesen Spangen können Zähne in allen Dimensionen bewegt werden. Zusammen mit verschiedensten Hilfselementen (Gummizügen, Jasper-Jumper, Federchen etc.) sind nahezu alle Korrekturen möglich.

Oftmals werden abnehmbare wie festsitzende Geräte mit zusätzlichen, entfernbaren kombiniert, um Kräfte von ausserhalb des Mundes zu erhalten (Headgear) oder den Druck der Lippen zu nutzen (Lip bumper / E-Bogen).

Wirklich festsitzende Geräte gibt es wenige; es sind dies meistens Apparaturen, die zur Stabilisierung einer korrigierten Zahnstellung eingesetzt werden (geklebte Retainer), oder Lückenhalter für fehlende, zu einem späteren Zeitpunkt zu ersetzende Zähne.